Folge 14
Die KI-Werbe-Lückeund was seit August gekennzeichnet werden muss
82 Prozent der Werbe-Manager glauben, junge Konsumenten sehen KI-Werbung positiv. Tatsächlich sind es 45 Prozent – und die Lücke wächst. Was passiert, wenn Menschen dieselbe Anzeige einmal mit und einmal ohne KI-Hinweis sehen?
Paul und Paula gehen durch die Experimente: warum das Etikett wenig kostet, warum KI-Texte ohne Etikett oft sogar besser bewertet werden und warum auf einer großen Werbeplattform nicht die KI das Problem war, sondern der Eindruck von KI. Dazu, ohne Rechtsberatung: was Artikel 50 der KI-Verordnung seit dem 2. August wirklich verlangt – und warum „alle KI-Werbung muss gekennzeichnet werden“ so nicht stimmt.
Quellen
- IAB: The AI Ad Gap Widens (Januar 2026)
- NIM: Transparency without Trust, NIM Insights Vol. 7
- Zhang & Gosline: Human favoritism, not AI aversion, Judgment and Decision Making (2023)
- Exner, Hartmann, Netzer & Zhang: AI in disguise, Working Paper (2025)
- Verordnung (EU) 2024/1689, Art. 50 und 99; FAQ der EU-Kommission zu Art. 50