Studiendatenbank · Quasi-Experiment
E-Zigaretten-Werbung senkt Zigarettenabsatz leichtAdvertising and Demand for Addictive Goods: The Effects of E-Cigarette Advertising
Mehr TV-Werbung für E-Zigaretten ging mit mehr E-Zigaretten- und etwas weniger Tabakzigarettenkäufen einher; ein Werbeverbot für E-Zigaretten hätte laut Modell den Absatz klassischer Zigaretten erhöht – ein Beispiel für unbeabsichtigte Folgen von Werbeverboten.
6,8MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| +0,8 % / −0,2 % | Absatz von E-Zigaretten bzw. Tabakzigaretten bei 10 % mehr E-Zigaretten-Werbung (laut Kellogg Insight) |
| ca. +1 % | simulierter Mehrabsatz klassischer Zigaretten bei einem Verbot ab 2012, rund 130 Mio. Packungen pro Jahr (laut Kellogg Insight) |
- Methode
- Vergleich angrenzender Gebiete an den Grenzen von TV-Werbemärkten (DMA) plus strukturelles Nachfragemodell mit Sucht und Haushaltsheterogenität.
- Datenbasis
- Nielsen-Abverkaufsdaten aus rund 35.000 US-Geschäften und Haushaltspanel, 2010–2015.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Grenzregionen sind ländlicher, älter und einkommensschwächer als der Durchschnitt; Effekte auf Jugendliche nicht untersucht. Der Verbotseffekt ist eine Modellsimulation.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch)
- Quelle
- https://doi.org/10.1287/mksc.2019.1195 (kostenpflichtig)
Zitieren
gemischtKreation & WerbewirkungRecht & Datenschutz