Studiendatenbank · Ökonometrie/MMM
Mundpropaganda vs. klassisches Marketing in einem sozialen NetzwerkEffects of Word-of-Mouth Versus Traditional Marketing: Findings from an Internet Social Networking Site
Bei einem sozialen Netzwerk wirkten Einladungen von Mitglied zu Mitglied deutlich stärker und länger auf Neuanmeldungen als Presseauftritte und Events. Die häufig zitierte „20- bis 30-fach höhere Wirkung von Mundpropaganda“ stammt aus diesem einen Fall.
5,5MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| 0,532 | Langfrist-Elastizität der Neuanmeldungen bezogen auf WOM-Einladungen |
| 0,026 / 0,017 | Langfrist-Elastizität bezogen auf Events bzw. Medienauftritte |
| ca. 3 Wochen | Dauer, über die WOM-Effekte signifikant blieben (Events ca. 5 Tage) |
- Methode
- Vektorautoregressives Zeitreihenmodell (VAR) auf Tagesdaten zu Anmeldungen, protokollierten Einladungen, Medienauftritten und Promotion-Events; Ableitung des Geldwerts einer Empfehlung.
- Datenbasis
- Ein großes, anonymes soziales Netzwerk; Tagesdaten vom 1. Februar bis 16. Oktober 2005 (36 Wochen).
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Ein einzelnes Netzwerk in der Wachstumsphase, in dem Einladungen Kern des Produkts sind – nicht auf Marken allgemein übertragbar. Elastizitäten messen relative, nicht absolute Wirkung; der Faktor 20 wird oft ohne diesen Kontext verallgemeinert.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch, Firmendaten)
- Quelle
- https://doi.org/10.1509/jmkg.73.5.90 (teilweise frei zugänglich)
Zitieren
gemischtSocial & InfluencerMessung & Attribution