Studiendatenbank · Quasi-Experiment
Super-Bowl-Spots für Kinofilme rechnen sichSuper returns to Super Bowl ads?
Weil Spots gebucht werden, bevor die Finalisten feststehen, und die Heimatstädte der Teams überdurchschnittlich zuschauen, entsteht ein natürliches Experiment: Super-Bowl-Werbung für Kinofilme steigerte die Einspielergebnisse am Startwochenende deutlich und rechnete sich für die Studios.
6,5MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| 70 | im Super Bowl beworbene Kinofilme, Spiele 2004–2014 |
| ca. 8,4 Mio. $ | zusätzlicher Umsatz am Startwochenende je Spot (Kosten ca. 3 Mio. $) |
| ca. 2,8 : 1 | Bruttoumsatz je Werbedollar; nach Studio-Anteil ca. 1,4 : 1 (rund 40 % ROI) |
- Methode
- Natürliches Experiment: Zuschauerquote variiert je Stadt mit der Teilnahme der lokalen Mannschaft, unabhängig von der Werbebuchung; Effekte auf Google-Suchen und Box Office je Stadt.
- Datenbasis
- 70 Filme, Super Bowls 2004–2014; Box-Office-Daten für eine Teilmenge von Städten (1.088 Beobachtungen).
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Gilt für Filme, die Studios bewusst beworben haben (eher starke Titel), und nur für das Startwochenende. Super Bowl ist ein Sonderereignis; kein Beleg für beliebige Konsumgüter.
- Interessenlage
- Ko-Autor Varian ist Google-Chefökonom; sonst akademisch
- Quelle
- https://doi.org/10.1007/s11129-016-9179-0 (teilweise frei zugänglich)
Zitieren
bestätigtKreation & WerbewirkungMedia & Budget