Studiendatenbank · Quasi-Experiment
Wahlwerbung verschiebt Stimmenanteile, kaum die BeteiligungPolitical Advertising and Election Results
TV-Wahlwerbung verändert kaum, wie viele Menschen wählen gehen, verschiebt aber messbar die Stimmenanteile zugunsten des stärker werbenden Kandidaten – vor allem, indem sie verändert, wer von beiden Lagern zur Wahl geht.
7,6MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| ca. 0,5 Prozentpunkte | Verschiebung der Stimmenanteilsdifferenz je Standardabweichung mehr parteilicher Werbedifferenz |
- Methode
- Grenzdesign: Benachbarte Countys an TV-Marktgrenzen erhalten wegen FCC-Regeln unterschiedlich viel Werbung; ergänzt um eine Regressions-Diskontinuität.
- Datenbasis
- Ausgestrahlte TV-Spots und Reichweiten der US-Präsidentschaftswahlkämpfe 2004–2012.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Präsidentschaftswahlen in den USA, wo Wählende bereits viel wissen; Feldexperimente zu Wahlwerbung (z. B. Kalla/Broockman) finden teils Nulleffekte. Kein Beleg für Produktwerbung.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch)
- Quelle
- https://doi.org/10.1093/qje/qjy010 (kostenpflichtig)
Zitieren
gemischtKreation & WerbewirkungMedia & Budget