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Brand-Bidding: Schutz gegen Wettbewerber auf dem eigenen MarkennamenCompetition and Crowd-Out for Brand Keywords in Sponsored Search
Ohne Konkurrenz bringen Anzeigen auf den eigenen Markennamen nur wenige Prozent zusätzliche Klicks; bieten aber Wettbewerber mit und die Marke schaltet selbst nicht, verliert sie einen großen Teil ihrer Klicks. Defensives Brand-Bidding kann sich daher lohnen.
8,0MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| 1–4 % | zusätzliche Klicks durch eigene Brand-Anzeige, wenn keine Wettbewerber bieten (größere Marken am unteren Ende) |
| 1–5 % | Klicks, die Wettbewerber auf Positionen 2–4 abziehen, wenn die Marke selbst wirbt |
| 18–42 % | Klicks, die Wettbewerber abziehen, wenn die Marke trotz Konkurrenz nicht selbst wirbt |
- Methode
- Groß angelegte randomisierte Experimente in der Suchmaschine Bing über Tausende Marken-Keywords.
- Datenbasis
- Tausende Marken auf Bing (USA).
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Bing-Daten; der Wert der Klicks (Umsatz) ist nicht direkt gemessen. Ergänzt, aber widerlegt nicht Blake/Nosko/Tadelis: Ohne Wettbewerbsdruck ist der Zusatznutzen klein – der Nutzen entsteht vor allem als Schutz.
- Interessenlage
- Autoren zur Datenerhebung mit Microsoft/Bing verbunden; Plattform profitiert von der Aussage, Brand-Bidding lohne sich.
- Quelle
- https://doi.org/10.1287/mksc.2017.1065 (kostenpflichtig)
Zitieren
gemischtSearch & PerformanceMessung & Attribution