Studiendatenbank · Quasi-Experiment
Antidepressiva-Werbung: Konkurrenz profitiert mitPositive Spillovers and Free Riding in Advertising of Prescription Pharmaceuticals: The Case of Antidepressants
TV-Werbung für ein Antidepressivum steigert vor allem die Nachfrage der ganzen Kategorie, sodass auch Konkurrenten deutlich profitieren; Firmen werben deshalb weniger, als es gemeinsam sinnvoll wäre.
7,5MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| ca. 4-fach | Werbevolumen in einem simulierten Kategorie-Werbeverbund gegenüber dem Ist (laut Chicago Booth Review) |
| +18 % / +14 % | simulierter Anstieg der Verordnungen bzw. Gewinne in diesem Verbund (laut Chicago Booth Review) |
- Methode
- Grenzdesign: Vergleich von Haushalten an den Grenzen von TV-Werbemärkten, die unterschiedlich viel Werbung sehen; darauf aufbauend Nachfrage- und Angebotsmodell mit Simulationen.
- Datenbasis
- US-Verordnungs- und TV-Werbedaten für Antidepressiva; Umfang an der geprüften Quelle nicht beziffert.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Arzneimittelwerbung an Endkunden ist außerhalb der USA (und Neuseelands) weitgehend verboten; die Kooperationszahlen sind Modellsimulationen, keine beobachteten Werte.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch)
- Quelle
- https://doi.org/10.1086/695475 (kostenpflichtig)
Zitieren
bestätigtKreation & WerbewirkungMedia & Budget