Studiendatenbank · Meta-Analyse
Werbung wirkt bei Filmen und Games rund dreimal stärkerMarvelous advertising returns? A meta-analysis of advertising elasticities in the entertainment industry
Für Filme und Videospiele liegt die Werbeelastizität nach Bereinigung um Methodeneffekte bei 0,20 und damit etwa dreimal so hoch wie in anderen Branchen. Werbung vor dem Start wirkt besonders stark; seit dem Aufkommen sozialer Medien sind die Elastizitäten gesunken.
7,0MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| 290 | Werbeelastizitäten aus 59 Studien zu Filmen und Videospielen |
| 0,33 | durchschnittliche Elastizität (roh) |
| 0,20 | durchschnittliche Elastizität nach Korrektur um Methodenverzerrungen |
- Methode
- Metaanalyse mit Metaregression auf Ergebnis-, Zeit- und Methodenmerkmale.
- Datenbasis
- 59 Studien, 290 Elastizitäten, mehrere Regionen.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Nur Entertainment-Produkte mit kurzem Lebenszyklus; nicht auf Dauerprodukte oder Versicherungen übertragbar. Höhere Elastizität heißt nicht automatisch höherer ROI.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch, Universität Hamburg/Köln u. a.)
- Quelle
- https://doi.org/10.1007/s11747-022-00916-0 (frei zugänglich)
Zitieren
bestätigtMedia & BudgetMessung & Attribution