Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Meta-Analyse

Werbung wirkt bei Filmen und Games rund dreimal stärkerMarvelous advertising returns? A meta-analysis of advertising elasticities in the entertainment industry

Schöndeling, Burmester, Edeling, Marchand, Clement · Journal of the Academy of Marketing Science (Springer) · 2023

Für Filme und Videospiele liegt die Werbeelastizität nach Bereinigung um Methodeneffekte bei 0,20 und damit etwa dreimal so hoch wie in anderen Branchen. Werbung vor dem Start wirkt besonders stark; seit dem Aufkommen sozialer Medien sind die Elastizitäten gesunken.

7,0MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Studiendesign7
Datenbasis7
Unabhängigkeit10
Replikation6
Übertragbarkeit4

Solide akademische Metaanalyse, aber auf eine Branche beschränkt. Die verbreitete Aussage hält der Prüfung stand. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

290Werbeelastizitäten aus 59 Studien zu Filmen und Videospielen
0,33durchschnittliche Elastizität (roh)
0,20durchschnittliche Elastizität nach Korrektur um Methodenverzerrungen
Methode
Metaanalyse mit Metaregression auf Ergebnis-, Zeit- und Methodenmerkmale.
Datenbasis
59 Studien, 290 Elastizitäten, mehrere Regionen.
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Nur Entertainment-Produkte mit kurzem Lebenszyklus; nicht auf Dauerprodukte oder Versicherungen übertragbar. Höhere Elastizität heißt nicht automatisch höherer ROI.
Interessenlage
keine bekannt (akademisch, Universität Hamburg/Köln u. a.)
Quelle
https://doi.org/10.1007/s11747-022-00916-0 (frei zugänglich)

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Werbung wirkt bei Filmen und Games rund dreimal stärker“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-08. https://marketing-facts.de/studien/schoendeling-et-al-entertainment-elastizitaeten-2023/

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