Studiendatenbank · Ökonometrie/MMM
Generische Keywords treiben spätere MarkensuchenFrom Generic to Branded: A Model of Spillover in Paid Search Advertising
Klicks auf generische Suchanzeigen (z. B. „Hotel“) erhöhen in den folgenden Tagen die Suchen nach der Marke; Last-Click-Betrachtung unterschätzt deshalb generische Keywords, die auf den ersten Blick viel teurer pro Buchung wirken.
6,3MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| 51,84 $ vs. 2,94 $ | scheinbare Kosten pro Reservierung bei Google: generische vs. Marken-Keywords |
| 0,68 | zusätzliche Reservierungen durch zehn zusätzliche generische Klicks bei Google, davon 0,56 über spätere Markensuchen |
| ca. 30–40 % | Anteil der Wirkung (Bekanntheit), der jeweils in den nächsten Tag übertragen wird |
- Methode
- Dynamisches lineares Modell (Nerlove-Arrow-Logik) mit bayesianischer Schätzung, Vergleich mit VAR- und ARDL-Modellen.
- Datenbasis
- Große US-Hotelkette, tägliche Keyword-Daten von Google (März–Dez. 2004) und Yahoo (Mai–Aug. 2004), mehrere hundert Keywords.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Eine Marke, Daten von 2004, keine experimentelle Variation; der Spillover-Effekt ist modellbasiert. Rückwirkung von Marken- auf generische Suche wurde nicht gefunden.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch; Unternehmensdaten)
- Quelle
- https://faculty.washington.edu/orutz/docs/Spillover_JMR_2011.pdf (frei zugänglich)
Zitieren
gemischtSearch & PerformanceMessung & Attribution