Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Laborexperiment

Wie man die Stärke von Farbe-Marke-Verknüpfungen misstMeasuring the Strength of Color Brand-Name Links: The Comparative Efficacy of Measurement Approaches

Romaniuk, Nenycz-Thiel · Journal of Advertising Research · 2014

Die Stärke eines Markenelements misst man richtig, indem man das Element ohne Markennamen zeigt und offen nach der Marke fragt – nicht, indem man nach der Farbe einer Marke fragt.

5,5MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Studiendesign4
Datenbasis4
Unabhängigkeit7
Replikation6
Übertragbarkeit8

Kleines Methodenexperiment, aber die empfohlene Abfrage ist seither Standard in Folgestudien. Die verbreitete Aussage hält der Prüfung stand. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

880Konsumenten im Split-Sample-Test, drei Kategorien (Banken, Schokolade, Haarpflege)
Methode
Split-Sample-Methodenexperiment mit verschiedenen Abfrageformen.
Datenbasis
880 Konsumenten, 3 Kategorien
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Reines Methodenexperiment ohne Verkaufsdaten; nur Abstract gelesen (Paywall). Vorgaben (Prompting) blähen Werte auf; Asset→Marke ist nicht dasselbe wie Marke→Asset.
Interessenlage
Autorinnen am Ehrenberg-Bass Institute, das diese Messung verkauft; Romaniuk war Mitherausgeberin des Journals.
Quelle
https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.2501/JAR-54-3-313-319 (kostenpflichtig)

Im Podcast

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Wie man die Stärke von Farbe-Marke-Verknüpfungen misst“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-06. https://marketing-facts.de/studien/romaniuk-nenycz-thiel-2014-color-brand-links/

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