Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Meta-Analyse

Meta-Analyse: Wann Beziehungsmarketing wirkt – besonders im B2BFactors Influencing the Effectiveness of Relationship Marketing: A Meta-Analysis

Palmatier, Dant, Grewal, Evans · Journal of Marketing (AMA) · 2006

Beziehungsmarketing verbessert die Leistung des Anbieters nachweislich; am stärksten wirkt Beziehungsqualität, und der Effekt ist größer in Dienstleistungen, Absatzkanälen und Geschäftskundenmärkten sowie bei Beziehungen zu Personen statt zu Firmen.

7,7MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Studiendesign5
Datenbasis9
Unabhängigkeit10
Replikation8
Übertragbarkeit8

Große Meta-Analyse aus meist korrelativen Primärstudien (Stufe 4 +1); unabhängig, vielfach zitiert und in Folge-Metaanalysen bestätigt. Die verbreitete Aussage hält der Prüfung stand. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

94einbezogene Studien
ca. 38.000analysierte Beziehungen (laut Zusammenfassung der AMA)
Methode
Meta-analytische Zusammenführung empirischer Studien zu Antezedenzien, Mediatoren und Ergebnissen von Beziehungsmarketing, inklusive Moderatoranalyse.
Datenbasis
94 Studien, rund 38.000 Geschäftsbeziehungen.
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Die Primärstudien sind überwiegend Befragungen; die Meta-Analyse zeigt Zusammenhänge, keine sauberen Kausaleffekte. Commitment hatte den schwächsten Einfluss – ‚Bindung‘ allein garantiert keine Leistung.
Interessenlage
Akademisch; keine Interessenkonflikte bekannt.
Quelle
https://doi.org/10.1509/jmkg.70.4.136 (kostenpflichtig)

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Meta-Analyse: Wann Beziehungsmarketing wirkt – besonders im B2B“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-08. https://marketing-facts.de/studien/palmatier-et-al-relationship-marketing-meta-2006/

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