Studiendatenbank · Paneldaten-Analyse
Vom Post zum Kauf: Wirkung von Firmen-Content in Social MediaFrom Social to Sale: The Effects of Firm-Generated Content in Social Media on Customer Behavior
Eigene Social-Media-Beiträge eines Händlers gingen mit höheren Ausgaben, mehr Cross-Buying und höherer Kundenprofitabilität einher, auch nach Kontrolle von TV und E-Mail – und wirkten mit beiden Kanälen synergetisch. Am stärksten zählte die Resonanz auf einen Beitrag, nicht seine Tonalität.
6,0MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
- Methode
- Verknüpfung von Social-Media-Teilnahme, Transaktionsdaten und Befragungsdaten auf Kundenebene; ökonometrische Schätzung der Effekte von Firmen-Content (Valenz, Resonanz, Empfänglichkeit der Kunden) unter Kontrolle von TV-Werbung und E-Mail-Marketing.
- Datenbasis
- Ein großer Fachhändler mit Filialen im Nordosten der USA; Kundendaten vor und nach Start der Social-Media-Aktivitäten (genaue Fallzahl im offenen Material nicht genannt).
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Ein einzelner Händler; Kunden, die der Markenseite folgen, sind selbstselektiert – die Kausalität bleibt trotz Kontrollen angreifbar. Zeigt nicht, dass organische Posts generell Umsatz bringen; das Feldexperiment von Mochon u. a. (2017) fand ohne bezahlte Reichweite keinen Effekt.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch, Daten eines kooperierenden Händlers)
- Quelle
- https://doi.org/10.1509/jm.14.0249 (kostenpflichtig)
Zitieren
gemischtSocial & InfluencerMedia & Budget