Studiendatenbank · Quasi-Experiment
Pay what you want: Zahlen Kunden freiwillig genug?Pay What You Want: A New Participative Pricing Mechanism
Bei 'Zahl, was du willst' zahlen Kunden deutlich mehr als null, meist aber weniger als den regulären Preis. Ob sich das Modell lohnt, hängt vom Kontext ab: Im Restaurant stieg der Umsatz durch mehr Gäste, im Kino nicht.
7,1MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| 6,44 € statt 7,99 € | durchschnittlich gezahlter Preis für das Mittagsbuffet unter PWYW vs. Normalpreis |
| +32 % | Umsatzplus des Restaurants unter PWYW (mehr verkaufte Einheiten) |
| ca. 86 % | durchschnittlich gezahlter Anteil des eigenen Referenzpreises über alle Studien |
- Methode
- Drei Feldstudien (Restaurant-Buffet, Kino, Heißgetränke; Euro-Preise), Vergleich PWYW-Phase mit regulären Preisen, plus Befragung der Käufer zu Fairness, Zufriedenheit und Preisbewusstsein.
- Datenbasis
- Drei Betriebe, 608 Käufer im Gesamtmodell.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Keine Randomisierung, sondern Vorher-nachher- bzw. Phasenvergleich in wenigen Betrieben; Neuheitseffekt einer kurzen Aktion möglich. Nicht als Beleg für dauerhaft höhere Umsätze zitieren.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch)
- Quelle
- https://doi.org/10.1509/jmkg.73.1.044 (kostenpflichtig)
Zitieren
gemischtPreis & PromotionHandel & Commerce