Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Laborexperiment

Wie die Art der Werbekennzeichnung bei Influencern wirktHow, why, and when disclosure type matters for influencer marketing

Karagür, Becker, Klein, Edeling · International Journal of Research in Marketing (Elsevier) · 2022

Kennzeichnung ist ein zweischneidiges Schwert: Eine von der Plattform gesetzte Kennzeichnung (Branded-Content-Tool) senkt wahrgenommene Glaubwürdigkeit und Engagement am stärksten, eine freiwillige Selbstkennzeichnung durch den Influencer kann beides dagegen erhöhen.

7,3MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Studiendesign8
Datenbasis5
Unabhängigkeit10
Replikation6
Übertragbarkeit7

Feldstudie plus Experimente, unabhängig und preisgekrönt; Grundbefund zum Kennzeichnungseffekt durch die Meta-Analyse von Eisend u. a. 2020 teilweise gestützt. Die Befundlage ist uneinheitlich oder nur unter Bedingungen gültig. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

1 + 3eine Feldstudie und drei Experimente
Methode
Kombination einer Feldstudie zu realen Influencer-Posts (laut Schlagworten Instagram) mit drei Experimenten; Vergleich von selbst gesetzter und plattforminitiierter Kennzeichnung, Moderatoren Follower-Zahl und Zahl bisheriger Produktempfehlungen.
Datenbasis
Eine Feldstudie und drei Experimente; Fallzahlen im offenen Abstract nicht genannt.
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Ergebnisgrößen sind Glaubwürdigkeit und Engagement, nicht Absatz. Kennzeichnung ist rechtlich ohnehin Pflicht – die Studie zeigt, wie, nicht ob gekennzeichnet werden sollte.
Interessenlage
keine bekannt (akademisch)
Quelle
https://doi.org/10.1016/j.ijresmar.2021.09.006 (teilweise frei zugänglich)

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Wie die Art der Werbekennzeichnung bei Influencern wirkt“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-08. https://marketing-facts.de/studien/karaguer-et-al-disclosure-type-influencer-2022/

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