Studiendatenbank · Laborexperiment
Führt ein Like zu Markenliebe? Folgen des Fan-WerdensDoes "Liking" Lead to Loving? The Impact of Joining a Brand's Social Network on Marketing Outcomes
Ein Facebook-Like ist eher Ausdruck bestehender Markensympathie als ihre Ursache: Einstellungen und Käufe hingen von der Vorliebe vor dem Like ab, nicht davon, ob oder wann geliked wurde. Zu erfahren, dass ein Freund eine Marke online geliked hat, senkte sogar die Kaufneigung gegenüber einer Offline-Empfehlung.
7,7MFK-Score von 10 · Ergebnis: widerlegt
Die Zahlen
| > 14.000 | Teilnehmende über fünf Experimente und zwei interne Meta-Analysen |
- Methode
- Fünf Experimente (teils mit zufälliger Zuweisung zum Liken) und zwei Meta-Analysen über die eigenen Studien; Messung von Markeneinstellung und Kaufverhalten.
- Datenbasis
- Mehr als 14.000 Teilnehmende über fünf Experimente.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Überwiegend kontrollierte Experimente mit Befragungs- und Kaufmaßen, keine Langzeit-Umsatzdaten einer Marke. Zeigt nicht, dass Fans für Marken wertlos sind – nur, dass der Klick allein nichts bewirkt. Wird oft fälschlich als „Social Media wirkt nicht“ zitiert.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch)
- Quelle
- https://doi.org/10.1509/jmr.14.0237 (teilweise frei zugänglich)
Zitieren
widerlegtSocial & InfluencerMarkenaufbau & Wachstum