Studiendatenbank · Feldexperiment
Pay what you want mit Spendenanteil im FreizeitparkShared Social Responsibility: A Field Experiment in Pay-What-You-Want Pricing and Charitable Giving
Freie Preiswahl allein steigert die Kaufquote stark, die Zahlungen bleiben aber sehr niedrig; kombiniert mit einer Spende der Hälfte des Erlöses zahlen Kunden deutlich mehr und der Gewinn pro Besucher liegt über dem des Festpreises.
7,8MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| 113.047 | Fahrgäste einer Attraktion in einem Freizeitpark (Fotoverkauf) |
| 0,50 % vs. 8,39 % | Kaufquote bei Festpreis 12,95 $ vs. PWYW ohne Spende |
| 0,92 $ vs. 5,33 $ | durchschnittliche Zahlung pro Foto unter PWYW ohne bzw. mit Spendenanteil |
| 0,198 $ vs. 0,071 $ | Gewinn pro Fahrgast: PWYW mit Spende vs. Festpreis mit Spende |
- Methode
- 2×2-Feldexperiment (Festpreis vs. PWYW, mit vs. ohne 50-%-Spende) beim Verkauf von Fahrtfotos; jede Bedingung lief zwei volle Tage.
- Datenbasis
- 113.047 Fahrgäste in einem großen Freizeitpark.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Ein Produkt mit nahezu null Grenzkosten (Foto) und Impulskauf-Situation; Bedingungen nach Tagen statt individuell zugeteilt. PWYW ohne Spende ist kein Erfolgsmodell.
- Interessenlage
- Akademisch; Kooperation mit dem Parkbetreiber.
- Quelle
- https://doi.org/10.1126/science.1186744 (teilweise frei zugänglich)
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