Studiendatenbank · Quasi-Experiment
Québecs Kinderwerbeverbot senkte Fast-Food-KonsumFast-Food Consumption and the Ban on Advertising Targeting Children: The Quebec Experience
Das Verbot von an Kinder gerichteter Werbung in Québec senkte bei frankophonen Familien vor allem die Wahrscheinlichkeit, überhaupt Fast Food zu kaufen; Werbeverbote wirken, wenn die Zielgruppe nicht über benachbarte Medienmärkte doch erreicht wird.
6,5MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| ca. −13 % | wöchentliche Wahrscheinlichkeit eines Fast-Food-Kaufs betroffener Haushalte |
| ca. 88 Mio. US-$ | geschätzter jährlicher Rückgang des Fast-Food-Konsums (Dollar von 2010, laut UBC-Mitteilung) |
- Methode
- Dreifache Differenz-in-Differenzen: frankophone Familien mit Kindern in Québec vs. Vergleichsgruppen außerhalb der Verbotswirkung (u. a. Haushalte in Ontario), mit Kontrollen für Sprache, Einkommen und Soziodemografie.
- Datenbasis
- Haushaltsausgabenerhebungen von Statistics Canada, 1984–1992.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Alte Daten aus der linearen TV-Ära; heute erreichen digitale und soziale Medien Kinder grenzüberschreitend. Ausgabenhöhe je Woche sank nicht signifikant, nur die Kaufwahrscheinlichkeit.
- Interessenlage
- keine bekannt (akademisch)
- Quelle
- https://doi.org/10.1509/jmkr.48.5.799 (kostenpflichtig)
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bestätigtKreation & WerbewirkungRecht & Datenschutz