Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Umfrage

Marketer schätzen die Stärke eigener Assets falsch einAssessing branding strength: comparing marketer judgement and consumer data for brand identity elements

Brus, Hartnett, Faulkner, Driesener · Journal of Brand Management · 2026

Marketer liegen bei der Stärke ihrer eigenen Markenelemente meist weit daneben: Sie überschätzen die Bekanntheit und unterschätzen die Eindeutigkeit.

5,0MFK-Score von 10 · Ergebnis: offen
Studiendesign4
Datenbasis6
Unabhängigkeit7
Replikation3
Übertragbarkeit7

Begutachteter Vergleich mit realen Marketern in mehreren Ländern, aber einzelne Studie aus einem Institut mit Industriefinanzierung. Zu neu oder zu wenig geprüft für ein Urteil. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

1 von 50Schätzungen, die innerhalb von ±5 Punkten der Konsumentendaten lagen (etwa 1 von 10 innerhalb ±10)
40 Pp.mittlere Abweichung der Marketer-Schätzungen
73 %Schätzungen, die Fame überschätzten
72 %Schätzungen, die Uniqueness unterschätzten
25 % / 26 %Elemente im Feld „Use or Lose“ bzw. „Ignore or Test“ laut Konsumenten (Marketer: 34 % / 36 %)
Methode
Vergleich von Marketer-Schätzungen (in Schulungen erhoben) mit Konsumentenbefragungen zu denselben Elementen.
Datenbasis
405 Elemente von 50 Marken, 5 Kategorien, 7 Länder (u. a. Deutschland: Salzsnacks), mind. n = 400 Kategoriekäufer je Land
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Befragung mit Vergleich, kein Experiment. Schätzungen 2–4 Wochen nach der Konsumentenbefragung in Schulungen der Auftraggeber erhoben.
Interessenlage
Ehrenberg-Bass-Autoren; die beteiligten Firmen haben die Forschung bezahlt.
Quelle
https://link.springer.com/article/10.1057/s41262-025-00395-y (frei zugänglich)

Im Podcast

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Marketer schätzen die Stärke eigener Assets falsch ein“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-06. https://marketing-facts.de/studien/brus-hartnett-faulkner-driesener-2026-marketer-judgement/

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