Studiendatenbank · Feldexperiment
Drip Pricing bei StubHub: Versteckte Gebühren treiben die AusgabenPrice Salience and Product Choice
Werden Pflichtgebühren erst am Ende des Checkouts gezeigt statt im Anfangspreis, kaufen Kunden häufiger und teurere Tickets und geben insgesamt deutlich mehr aus. Drip Pricing erschwert den Preisvergleich und lenkt zu höherwertigen Produkten.
8,6MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| +21 % | höhere Ausgaben der Nutzer mit nachgelagerten Gebühren gegenüber Nutzern mit All-in-Preisen |
| +14,1 % | höhere Transaktionsrate über das gesamte Experiment |
| ≥28 % | Anteil des Umsatzunterschieds, der auf die Wahl teurerer Tickets (statt mehr Käufe) zurückgeht |
- Methode
- Großes randomisiertes Feldexperiment auf StubHub: Je die Hälfte der Nutzer sah Gebühren vorab im Preis oder erst im Checkout; Auswertung von Klickstream- und Kaufdaten.
- Datenbasis
- Mehrere Millionen Nutzer von StubHub.com, August 2015.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Ein Marktplatz für Tickets mit hohen Gebühren; die Höhe der Effekte ist nicht direkt auf Branchen mit kleinen Aufschlägen übertragbar. Kurzer Testzeitraum.
- Interessenlage
- Akademisch mit Plattformdaten und Kooperation von StubHub.
- Quelle
- https://doi.org/10.1287/mksc.2020.1261 (teilweise frei zugänglich)
Zitieren
bestätigtPreis & PromotionRecht & DatenschutzHandel & Commerce