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Studiendatenbank · Feldexperiment

Drip Pricing bei StubHub: Versteckte Gebühren treiben die AusgabenPrice Salience and Product Choice

Blake, Moshary, Sweeney, Tadelis · Marketing Science 40(4), 619–636 · 2021

Werden Pflichtgebühren erst am Ende des Checkouts gezeigt statt im Anfangspreis, kaufen Kunden häufiger und teurere Tickets und geben insgesamt deutlich mehr aus. Drip Pricing erschwert den Preisvergleich und lenkt zu höherwertigen Produkten.

8,6MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Studiendesign10
Datenbasis9
Unabhängigkeit7
Replikation8
Übertragbarkeit8

Großes RCT im echten Markt, Top-Journal; die Wirkung versteckter Gebühren wird durch Labor- und Behördenstudien (z. B. UK DBT) gestützt. Die verbreitete Aussage hält der Prüfung stand. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

+21 %höhere Ausgaben der Nutzer mit nachgelagerten Gebühren gegenüber Nutzern mit All-in-Preisen
+14,1 %höhere Transaktionsrate über das gesamte Experiment
≥28 %Anteil des Umsatzunterschieds, der auf die Wahl teurerer Tickets (statt mehr Käufe) zurückgeht
Methode
Großes randomisiertes Feldexperiment auf StubHub: Je die Hälfte der Nutzer sah Gebühren vorab im Preis oder erst im Checkout; Auswertung von Klickstream- und Kaufdaten.
Datenbasis
Mehrere Millionen Nutzer von StubHub.com, August 2015.
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Ein Marktplatz für Tickets mit hohen Gebühren; die Höhe der Effekte ist nicht direkt auf Branchen mit kleinen Aufschlägen übertragbar. Kurzer Testzeitraum.
Interessenlage
Akademisch mit Plattformdaten und Kooperation von StubHub.
Quelle
https://doi.org/10.1287/mksc.2020.1261 (teilweise frei zugänglich)

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Drip Pricing bei StubHub: Versteckte Gebühren treiben die Ausgaben“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-08. https://marketing-facts.de/studien/blake-et-al-drip-pricing-stubhub-2021/

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