Studiendatenbank · Fallsammlung
Lemon: Wie Werbung ihre rechte Hirnhälfte verlorLemon: How the Advertising Brain Turned Sour
TV-Werbung hat sich über 30 Jahre von 'rechtshemisphärischen' Gestaltungselementen (Metaphern, Musik, Ortsgefühl) hin zu 'linkshemisphärischen' (Text im Bild, abstrakte Körperteile, schnelle rhythmische Schnitte) verschoben – und gerade die geschwundenen Elemente gehen laut Wood mit stärkerer Wirkung auf Markenwachstum einher.
3,8MFK-Score von 10 · Ergebnis: offen
- Methode
- Analyse der Gestaltungsmerkmale von TV-Spots über drei Jahrzehnte, verknüpft mit Effektivitätsdaten und Befunden der Hemisphärenforschung.
- Datenbasis
- TV-Werbung über rund 30 Jahre (UK-Schwerpunkt), System1-Testdaten und Effektivitätsfälle; Fallzahl in der Herausgebermeldung nicht angegeben.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Die 'Links-/Rechtshirn'-Rahmung ist eine starke Vereinfachung und neurowissenschaftlich umstritten; die Wirkungsmessung stützt sich auf Testverfahren des Arbeitgebers des Autors. Korrelativ, kein Experiment. Primärquelle ist ein kostenpflichtiger IPA-Bericht; hier verlinkt die Veröffentlichungsmeldung.
- Interessenlage
- Autor ist Chief Innovation Officer von System1, das die verwendeten Testverfahren verkauft.
- Quelle
- https://lbbonline.com/news/ipa-publishes-lemon-a-repair-manual-to-reverse-the-crisis-in-creative-effectiveness (kostenpflichtig)
Zitieren
offenKreation & WerbewirkungMarkenaufbau & Wachstum