Studiendatenbank · Ökonometrie/MMM
Left-Digit-Bias in Supermarkt-ScannerdatenMore Than a Penny’s Worth: Left-Digit Bias and Firm Pricing
Kunden reagieren auf einen Cent über einem 99er-Preis, als wären es mehr als 20 Cent. Die Händler preisen so, als wäre der Bias viel kleiner, und lassen dadurch Rohertrag liegen.
7,8MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| > 20 Cent | wahrgenommene Preiserhöhung bei einem Cent über einem 99er-Preis |
| θ ≈ 0,2 | geschätzter Left-Digit-Bias |
| 1–4 % | entgangener möglicher Rohertrag durch zu grobe Reaktion der Händler |
| ≈ 3.500 / 25 | Produkte / US-Supermarktketten |
- Methode
- Strukturelles Modell auf NielsenIQ-Scannerdaten.
- Datenbasis
- Rund 3.500 Produkte bei 25 US-Supermarktketten.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Der entgangene Rohertrag ist eine Modellrechnung, keine gemessene Gewinnänderung. Fast alle Preise unter 10 $. Arbeitspapier 2018 nannte andere Werte (1–3 %, θ = 0,16); verwendet sind die Abstract-Werte des Journals.
- Interessenlage
- keine bekannt (Einzelautor, Chicago Booth)
- Quelle
- https://doi.org/10.1093/restud/rdac082 (kostenpflichtig)
Im Podcast
- Folge 25 (erscheint demnächst)
Zitieren
bestätigtPreis & PromotionHandel & Commerce