Studiendatenbank · Quasi-Experiment
TV-Werbewirkung bei 288 US-MarkenTV Advertising Effectiveness and Profitability: Generalizable Results from 288 Brands
TV-Elastizitäten sind bei 288 US-Marken sehr klein und meist nicht signifikant; wie viel Langzeitwirkung man findet, hängt stark von der vorab gesetzten Carryover-Annahme ab.
7,7MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| 0,0023 vs. 0,0140 | Median-Langfrist-Elastizität von TV ohne Carryover (δ = 0) vs. mit δ = 0,9 (≈ Faktor 6) |
| 2/3 | Anteil der Schätzungen nicht signifikant von null verschieden |
| > 80 % | Marken mit negativem marginalem ROI (für den letzten investierten Dollar) |
| 288 | Anzahl untersuchter Konsumgütermarken aus vielen Kategorien |
| 1/3 | Anteil der Marken, bei denen der ROI des tatsächlich geschalteten Werbeplans insgesamt positiv ist |
- Methode
- Quasi-experimentelle Identifikation über Mediengrenzen (DMA-Grenzen) mit Nielsen-Scanner- und Ad-Intel-Daten.
- Datenbasis
- 288 Marken, USA, 2010–2014
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- 'Marginal ROI negativ' heißt nicht 'TV lohnt sich nicht'. Nur US-Konsumgüter; Ergebnis hängt an Adstock-Annahme.
- Interessenlage
- Akademisch, Daten von Nielsen, nicht von Nielsen finanziert
- Quelle
- https://www.econ.upenn.edu/system/files/2021-02/Ad-Effects-Generalizable-Robust-Revision-3-Jan-29.pdf (frei zugänglich)
Im Podcast
- Folge 32 (erscheint demnächst)
Zitieren
gemischtMedia & BudgetMessung & Attribution