Studiendatenbank · Meta-Analyse
Meta-Analyse der WerbeelastizitätenHow Well Does Advertising Work? Generalizations from Meta-analysis of Brand Advertising Elasticities
Werbung wirkt im Schnitt klein: kurzfristige Elastizität 0,12, langfristige 0,24, also etwa doppelt so groß. 10 % mehr Werbedruck bringen über die gesamte Nachwirkung rund 2,4 % mehr Absatz, beim Median nur rund 1 %.
8,3MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| 0,12 (Median 0,05) | mittlere kurzfristige Werbeelastizität |
| 0,24 (Median 0,10) | mittlere langfristige Werbeelastizität (vorherige Meta-Analyse: 0,41) |
| 57 % | Anteil der Kurzfrist-Schätzungen signifikant größer null |
| 0,13 → 0,10 | mittlere Kurzfrist-Elastizität vor vs. nach 1980 |
| 0,12 | mittlere kurzfristige Werbeelastizität |
| 0,24 | mittlere langfristige Werbeelastizität |
| 751 / 402 | kurzfristige bzw. langfristige Elastizitäten aus 56 Studien (1960–2008) |
| 0,22 | mittlere kurzfristige Elastizität der früheren Meta-Analyse zum Vergleich |
| 56 | Anzahl einbezogener Studien, erschienen 1960–2008 |
- Methode
- Meta-Analyse; Langfrist-Elastizitäten überwiegend aus Koyck-Modellen (kurzfristig/(1 − Carryover)).
- Datenbasis
- 751 kurz- und 402 langfristige Elastizitäten aus 56 Studien, 1960–2008
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Elastizität 0,24 heißt nicht 24 %. Europa stark unterrepräsentiert, keine Länderauswertung; Langfristwerte hängen an der Modellannahme.
- Interessenlage
- Akademisch; keine bekannt
- Quelle
- https://www.gwern.net/doc/economics/advertising/2011-sethuraman.pdf (frei zugänglich)
Im Podcast
- Folge 22 (erscheint demnächst)
- Folge 32 (erscheint demnächst)
Zitieren
bestätigtMedia & BudgetMessung & Attribution