Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Meta-Analyse

Montoya: Neue Meta-Analyse zum Mere-Exposure-EffektA re-examination of the mere exposure effect: The influence of repeated exposure on recognition, familiarity, and liking

Montoya, Horton, Vevea, Citkowicz, Lauber · Psychological Bulletin 143(5), 459–498 · 2017

Sympathie folgt bei Wiederholung einem umgekehrten U: sie steigt und fällt dann wieder. Der Effekt zeigt sich bei visuellen, nicht bei auditiven Reizen.

7,0MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Studiendesign5
Datenbasis7
Unabhängigkeit10
Replikation8
Übertragbarkeit4

Aktuelle Meta-Analyse, bestätigt Bornstein in der Grundform; Laborbefund. Die verbreitete Aussage hält der Prüfung stand. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

268Kurvenschätzungen aus 81 Artikeln
≈ 60Darbietungen, bis zu denen die Sympathie laut Mrkva & Van Boven 2020 steigt (aus zweiter Hand)
Methode
Meta-Analyse mit Kurvenschätzung.
Datenbasis
268 Schätzungen, 81 Artikel
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Laborreize; Gipfel stark designabhängig; keine präregistrierte Multi-Lab-Replikation gefunden. Für Audio kein Effekt, was für Radio und Podcast offen bleibt.
Interessenlage
Akademisch; keine bekannt
Quelle
https://researchportal.murdoch.edu.au/esploro/outputs/journalArticle/A-re-examination-of-the-mere/991005635870307891 (teilweise frei zugänglich)

Im Podcast

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Montoya: Neue Meta-Analyse zum Mere-Exposure-Effekt“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-06. https://marketing-facts.de/studien/montoya-mere-exposure-reexamination-2017/

bestätigtKreation & Werbewirkung

← Alle Studien