Studiendatenbank · Meta-Analyse
Nudging nach Korrektur für PublikationsbiasNo evidence for nudging after adjusting for publication bias
Nach Korrektur für Publikationsbias sinkt der mittlere Nudge-Effekt auf nahe null. Das ist fehlende Evidenz, nicht der Beweis, dass Nudges nie wirken; einzelne Nudges wie Defaults bleiben unentschieden.
7,5MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| d = 0,43 → 0,04 (KI 0,00–0,14) | Gesamteffekt vor und nach Bias-Korrektur |
| BF = 0,95 | Bayes-Faktor für den Gesamteffekt („absence of evidence“) |
- Methode
- Nachanalyse der Mertens-Daten mit Robust Bayesian Meta-Analysis (RoBMA).
- Datenbasis
- Datensatz von Mertens et al. (2022).
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Bias-Korrekturverfahren sind selbst Modelle. Große Heterogenität: Einige Nudges könnten wirken. Für „Information“ und „Assistance“ spricht die Evidenz gegen einen Effekt, für „Structure“ (u. a. Defaults) ist sie unentschieden. Mertens et al. haben in PNAS geantwortet.
- Interessenlage
- Keine Interessenkonflikte angegeben.
- Quelle
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9351501/ (frei zugänglich)
Im Podcast
- Folge 21 (erscheint demnächst)
Zitieren
gemischtMethodik & Marktforschung