Studiendatenbank · Feldexperiment
Chatbot vs. Mensch im Verkaufsanruf: Effekt der OffenlegungFrontiers: Machines vs. Humans: The Impact of Artificial Intelligence Chatbot Disclosure on Customer Purchases
Nicht offengelegte Chatbots verkauften im randomisierten Test so gut wie erfahrene Verkäufer und viermal so gut wie Anfänger. Sobald offengelegt wurde, dass ein Bot spricht, brach die Kaufrate stark ein.
6,7MFK-Score von 10 · Ergebnis: offen
Die Zahlen
| > 6.200 | randomisierte Kunden |
| 4× | Wirksamkeit nicht offengelegter Chatbots vs. unerfahrene Mitarbeiter |
| > 79,7 % | Rückgang der Kaufrate bei Offenlegung der Chatbot-Identität |
| ≈ 6.000 | zufällig Menschen oder Chatbots zugeteilte Kunden |
- Methode
- Randomisiertes Feldexperiment mit strukturierten Outbound-Verkaufsanrufen durch Chatbots oder Menschen.
- Datenbasis
- Über 6.200 Kunden eines anonymen Fintech-Kreditanbieters in Asien (Kreditverlängerungen).
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- B2C-Setting (Kredite, Asien), nicht direkt auf B2B übertragbar. Kein Argument gegen Transparenzpflichten nach AI Act Art. 50, sondern ein Beleg für den Verkaufseffekt der Offenlegung.
- Interessenlage
- Anonymer Unternehmenspartner stellte das Feld; keine Finanzierungsinteressen bekannt.
- Quelle
- https://www.fox.temple.edu/sites/fox/files/Frontiers-Machines-versus-Humans-The-Impact-of-Artificial-Intelligence-Chatbot-Disclosure-on-Customer-Purchases.pdf (frei zugänglich)
Im Podcast
- Folge 22 (erscheint demnächst)
Zitieren
offenKI im MarketingB2B