Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Meta-Analyse

Meta-Analyse zu Money PrimingA comprehensive meta-analysis of money priming

Lodder, Ong, Grasman, Wicherts · Journal of Experimental Psychology: General 148 (4) · 2019

Über 246 Experimente ergibt sich zwar ein kleiner bis mittlerer Money-Priming-Effekt, die Daten zeigen aber deutliche Hinweise auf Publikationsbias; die Autoren fordern vorregistrierte Replikationen.

6,0MFK-Score von 10 · Ergebnis: widerlegt
Studiendesign5
Datenbasis8
Unabhängigkeit10
Replikation3
Übertragbarkeit5

Große Meta-Analyse, aber über Laborexperimente mit starkem Bias-Verdacht; zentrale Einzelreplikation (Many Labs) scheiterte. Die verbreitete Lesart hält nicht – oft ein Fehlzitat oder ein Mythos. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

246Experimente in der Meta-Analyse
g = 0,31unkorrigierter mittlerer Effekt
Methode
Meta-Analyse mit Funnel-Plot-Analysen zu Publikationsbias.
Datenbasis
246 Experimente.
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Nur das Abstract gelesen (Paywall); der bias-korrigierte Wert steht dort nicht und wird deshalb nicht angegeben. Der unkorrigierte Wert ist vermutlich überschätzt.
Interessenlage
keine bekannt
Quelle
https://doi.org/10.1037/xge0000570 (kostenpflichtig)

Im Podcast

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Meta-Analyse zu Money Priming“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-06. https://marketing-facts.de/studien/lodder-et-al-money-priming-meta-2019/

widerlegtMethodik & Marktforschung

← Alle Studien