Studiendatenbank · Feldexperiment
Warum sich Werbewirkung so schwer messen lässtThe Unfavorable Economics of Measuring the Returns to Advertising
Selbst sehr große Werbeexperimente liefern oft zu ungenaue ROI-Schätzungen, weil individuelle Umsätze im Verhältnis zu den Werbekosten pro Kopf extrem schwanken. Beobachtungsmethoden sind wegen Selektionseffekten durch Targeting noch unzuverlässiger.
8,6MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| 25 | Anzahl großer Feldexperimente mit US-Händlern und Brokern |
| 2,8 Mio. US-$ | gesamte Display-Werbeausgaben in den Experimenten |
| > 100 Prozentpunkte | Breite des medianen Konfidenzintervalls für den ROI |
| > 10 Mio. | Personen-Wochen, die ein aussagekräftiges Experiment benötigen kann |
- Methode
- Auswertung randomisierter Display-Werbeexperimente bei Yahoo mit Verknüpfung zu Umsatzdaten der Werbungtreibenden; Power-Analyse zur notwendigen Stichprobengröße.
- Datenbasis
- 25 Experimente, meist mit Millionen Nutzern je Test, USA, ca. 2007–2011.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Display-Werbung im Yahoo-Netzwerk; zeigt nicht, dass Werbung nicht wirkt, sondern dass die Wirkung schwer nachzuweisen ist. Häufig fälschlich als 'Online-Werbung wirkt nicht' zitiert.
- Interessenlage
- Autoren damals bei Yahoo/Microsoft Research; Ergebnis ist für Werbeplattformen eher unbequem.
- Quelle
- https://doi.org/10.1093/qje/qjv023 (kostenpflichtig)
Zitieren
bestätigtMessung & AttributionMethodik & MarktforschungMedia & Budget