Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Paneldaten-Analyse

Jones: Single-Source-Daten und der Einzelkontakt (STAS)Single-Source Research Begins to Fulfill Its Promise

Jones · Journal of Advertising Research, April 1995 (Buch: When Ads Work) · 1995

Nach Jones' Single-Source-Daten zeigte ein Fünftel der Marken starke kurzfristige Werbeeffekte, ein einzelner Kontakt bringe den größten Teil der Wirkung. Die Methode misst aber Korrelation.

5,2MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Studiendesign6
Datenbasis6
Unabhängigkeit7
Replikation3
Übertragbarkeit4

Große Paneldaten, aber methodisch kritisiert und in der Reanalyse kaum bestätigt. Die Befundlage ist uneinheitlich oder nur unter Bedingungen gültig. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

20 %Marken mit starken kurzfristigen Werbeeffekten
30 %weitere Marken mit mäßigem Effekt
6 von 24Fälle mit Kurzfristeffekt nach Propensity-Score-Korrektur in der japanischen Reanalyse von Mizuno & Hoshino 2006
Methode
STAS (Short-Term Advertising Strength) aus einem Nielsen-Haushaltspanel: Kaufanteile nach Haushalten mit vs. ohne Werbekontakt.
Datenbasis
Nielsen-Haushaltspanel USA; Fallzahlen im Abstract nicht genannt
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Korrelation: Wer gezielt Vielkäufer anspricht, erzeugt den Zusammenhang auch ohne Kausalität (Kritik von Lodish, East, Tellis). Nach Bereinigung schrumpft der Effekt deutlich.
Interessenlage
Daten von Nielsen
Quelle
https://www.warc.com/content/article/jar/single-source-research-begins-to-fulfill-its-promise/en-gb/6213 (kostenpflichtig)

Im Podcast

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Jones: Single-Source-Daten und der Einzelkontakt (STAS)“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-06. https://marketing-facts.de/studien/jones-single-source-stas-1995/

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