Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Meta-Analyse

Meta-Analyse: Wann Defaults wirkenWhen and why defaults influence decisions: a meta-analysis of default effects

Jachimowicz, Duncan, Weber, Johnson · Behavioural Public Policy 3 (2) · 2019

Voreinstellungen (Defaults) beeinflussen Entscheidungen im Mittel deutlich, im Konsumbereich stärker als im Umweltbereich, die Ergebnisse streuen aber stark.

7,4MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Studiendesign7
Datenbasis7
Unabhängigkeit10
Replikation6
Übertragbarkeit7

Meta-Analyse mit mittlerer Datenbasis, akademisch; Defaults gelten als robusteste Nudge-Form, Bias-Prüfung aber offen. Die verbreitete Aussage hält der Prüfung stand. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

d = 0,68mittlerer Default-Effekt
58 Studien, n = 73.675Basis der Meta-Analyse
2Studien mit negativem Effekt
Methode
Meta-Analyse von Default-Studien aus verschiedenen Bereichen.
Datenbasis
58 Studien mit n = 73.675.
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Eine Bias-Korrektur wurde für diese Folge nicht geprüft; bei Maier et al. (2022) ist die Kategorie „Structure“ (u. a. Defaults) unentschieden.
Interessenlage
keine bekannt
Quelle
https://doi.org/10.1017/bpp.2018.43 (teilweise frei zugänglich)

Im Podcast

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Meta-Analyse: Wann Defaults wirken“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-06. https://marketing-facts.de/studien/jachimowicz-et-al-defaults-meta-2019/

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