Marketing Facts Kompakt

Studiendatenbank · Laborexperiment

„Homo silicus“: Sprachmodelle als simulierte ökonomische AkteureLarge Language Models as Simulated Economic Agents: What Can We Learn from Homo Silicus?

Horton · NBER Working Paper 31122 · 2023

Ökonomische Klassiker wie die Fairness-Bewertung einer Preiserhöhung nach einem Schneesturm lassen sich mit Sprachmodellen nachspielen; der Autor warnt selbst, dass solche Ergebnisse brüchig sein können.

4,7MFK-Score von 10 · Ergebnis: offen
Studiendesign4
Datenbasis2
Unabhängigkeit10
Replikation3
Übertragbarkeit4

Qualitative Demonstration ohne systematische Validierung; Arbeitspapier. Zu neu oder zu wenig geprüft für ein Urteil. Wie der Score entsteht →

Methode
Qualitative Nachstellung klassischer ökonomischer Experimente mit Sprachmodellen.
Datenbasis
Wenige ausgewählte Klassiker (u. a. Kahneman et al. 1986).
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Keine systematische Trefferquote. Befunde könnten an einzelnen Beispielen hängen und aus den Trainingsdaten stammen.
Interessenlage
keine bekannt
Quelle
https://arxiv.org/pdf/2301.07543 (frei zugänglich)

Im Podcast

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „„Homo silicus“: Sprachmodelle als simulierte ökonomische Akteure“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-06. https://marketing-facts.de/studien/horton-homo-silicus-2023/

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