Studiendatenbank · Laborexperiment
Empathie macht Manager-Prognosen egozentrischerManagerial Empathy Facilitates Egocentric Predictions of Consumer Preferences
Werden Marketingmanager zur Empathie mit Kunden aufgefordert, stützen sie ihre Prognosen stärker auf eigene Vorlieben und werten Marktforschung ab – Empathie verstärkt also die Selbstprojektion, statt sie zu verringern.
6,0MFK-Score von 10 · Ergebnis: offen
Die Zahlen
| 26 % → 49 % | Anteil der Prognose, der auf eigenen Vorlieben beruht, mit vs. ohne Empathie-Aufforderung (Segel-Motiv) |
| 5 % → 28 % | dasselbe beim Golf-Motiv |
| 3,54 vs. 3,96 | Bewertung des Werts von Marktforschung (7er-Skala) mit vs. ohne Empathie-Aufforderung |
| 480 | erfahrene Marketingmanager in 4 Studien |
| 76,7 % | Manager in einer Vorstudie (n = 43), die das Gegenteil erwarteten |
- Methode
- Vier randomisierte Experimente mit hypothetischen Prognoseaufgaben.
- Datenbasis
- 480 erfahrene Marketingmanager, 4 Studien
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Hypothetische Aufgaben, kein Feld und keine Geschäftswirkung. Laut Abstract können Manager die Selbstprojektion unterdrücken, wenn sie ausdrücklich dazu angewiesen werden.
- Interessenlage
- Gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds; keine Interessenkonflikte bekannt.
- Quelle
- https://journals.sagepub.com/doi/10.1509/jmr.13.0296 (teilweise frei zugänglich)
Im Podcast
- Folge 11 (erscheint demnächst)
Zitieren
offenMethodik & Marktforschung