Studiendatenbank · Quasi-Experiment
Super-Bowl-Werbung wirkt messbar und monatelang nachSuper Bowl Ads
Super-Bowl-Spots steigern die Verkäufe von Bier- und Softdrink-Marken spürbar, und zwar nicht nur in der Spielwoche, sondern auch Monate später bei weiteren Sportereignissen. Besonders groß ist der Effekt, wenn eine Marke als einzige ihrer Kategorie wirbt.
7,5MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| bis zu 10 Sixpacks je 1.000 Haushalte | Zusatzabsatz Budweiser in der Woche vor dem Spiel je 10 Punkte höherer lokaler Super-Bowl-Einschaltquote |
| bis zu +3,9 % / +4,7 % | Absatz bzw. Umsatz Budweiser in späteren Sportwochen je 10 Quotenpunkte |
- Methode
- Natürliches Experiment: Die lokale Einschaltquote schwankt je nachdem, welche Teams spielen; Märkte mit Fan-bedingt höherer Quote werden mit anderen verglichen.
- Datenbasis
- Scannerdaten aus rund 55 großen US-Mediamärkten über sechs Super Bowls (2006–2011), Kategorien Bier und Softdrinks.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Zwei Kategorien, US-Großereignis; keine ROI-Rechnung gegen die Spotkosten von über 4 Mio. US-Dollar. Für Coca-Cola kein Effekt in der Spielwoche.
- Interessenlage
- keine bekannt
- Quelle
- https://doi.org/10.1287/mksc.2017.1055 (teilweise frei zugänglich)
Zitieren
bestätigtMedia & BudgetKreation & Werbewirkung