Studiendatenbank · Laborexperiment
Grenzen des Köder-EffektsThe Limits of Attraction
In 19 Studien mit realistischen Reizen trat kein Köder-Effekt auf, das Gegenteil kam ebenso oft vor. Nur bei Optionen, die als nackte Zahlen dargestellt wurden, wirkte der Köder.
6,2MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| 0 von 19 | Studien mit realistischen Reizen, die einen Köder-Effekt zeigten |
| 14 % → 28 % | Wahlanteil der Zieloption mit Köder bei Glücksspielen mit Zahlenangaben |
| 24 % vs. 26 % | dasselbe Glücksspiel als Tortengrafik dargestellt: kein Effekt |
| 68–681 | Teilnehmende je Einzelexperiment |
- Methode
- Serie einzelner Experimente in den USA mit realistischen Reizen (z. B. Getränke probieren, Hotelzimmer auf Fotos) und numerischen Gegenproben.
- Datenbasis
- 19 Experimente mit je 68 bis 681 Teilnehmenden, USA.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Zeigt nicht, dass der Effekt nie auftritt: Bei numerisch dargestellten Attributen (etwa Preistabellen) kann er wirken. Die Erstautoren des Effekts (Huber, Payne, Puto 2014; Simonson 2014) halten ihn bei sauberem Design für robust, liefern aber keine neuen Daten.
- Interessenlage
- keine bekannt
- Quelle
- https://doi.org/10.1509/jmr.12.0061 (teilweise frei zugänglich)
Im Podcast
- Folge 21 (erscheint demnächst)
Zitieren
gemischtPreis & PromotionMethodik & Marktforschung