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Studiendatenbank · Meta-Analyse

Meta-Analyse: Was die Werbekennzeichnung bewirktA Meta-Analysis of the Effects of Disclosing Sponsored Content

Eisend, van Reijmersdal, Boerman, Tarrahi · Journal of Advertising · 2020

Die Kennzeichnung gesponserter Inhalte lässt Menschen Werbung besser erkennen und senkt Markeneinstellung und Glaubwürdigkeit leicht, verändert die Verhaltensabsicht aber nicht signifikant.

6,5MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Studiendesign5
Datenbasis6
Unabhängigkeit10
Replikation6
Übertragbarkeit6

Meta-Analyse überwiegend experimenteller Laborstudien (Design der Einzelstudien +1); Pan et al. finden passend keinen Effekt auf Kaufabsicht. Die verbreitete Aussage hält der Prüfung stand. Wie der Score entsteht →

Die Zahlen

r = .255Offenlegung → Erkennen als Werbung
|r| = .108Senkung der Markeneinstellung (k = 89)
|r| = .132Senkung der Glaubwürdigkeit (k = 82)
r = .023 (n. s.)Wirkung auf Verhaltensabsicht (k = 66)
Methode
Meta-Analyse von Studien zur Offenlegung gesponserter Inhalte.
Datenbasis
61 Papers, 57 Datensätze
Einschränkungen und häufige Fehlzitate
Gilt für gesponserte Inhalte allgemein, nicht nur Influencer; überwiegend Experimente mit Absichtsmaßen. Die Kennzeichnung ist bei Gegenleistung ohnehin Pflicht.
Interessenlage
Akademisch; keine Interessenlage bekannt.
Quelle
https://pure.uva.nl/ws/files/53919254/A_Meta_Analysis_of_the_Effects_of_Disclosing_Sponsored_Content.pdf (frei zugänglich)

Im Podcast

Zitieren

Marketing Facts Kompakt (Hrsg.): „Meta-Analyse: Was die Werbekennzeichnung bewirkt“. MFK-Studiendatenbank, Stand 2026-11-06. https://marketing-facts.de/studien/eisend-et-al-2020-disclosing-sponsored-content-meta/

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