Studiendatenbank · Laborexperiment
Zahlungsbereitschaft aus GPT-ConjointsUsing LLMs for Market Research
GPT trifft Zahlungsbereitschaften oft in der richtigen Größenordnung, liegt aber teils grob daneben und bildet Unterschiede zwischen Zielgruppen nicht sinnvoll ab. Fine-Tuning mit eigenen Daten derselben Kategorie hilft, mit Daten anderer Kategorien nicht.
5,2MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| ≈ 3× | Überschätzung der Zahlungsbereitschaft für Fluorid in Zahnpasta |
| falsches Vorzeichen | Zahlungsbereitschaft für neue Zahnpasta-Geschmäcker |
| ≈ 300 | echte Befragte je Conjoint (Zahnpasta, Laptop, Tablet) |
- Methode
- Vergleich von GPT-Conjoints mit eigenen US-Conjoints und Fong et al. (2023); Tests mit und ohne Fine-Tuning.
- Datenbasis
- Drei US-Conjoints mit je ca. 300 Personen plus Vergleichsdaten.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Die oft zitierte Fassung von 2023 („Zahlungsbereitschaften plausibel“) ist überholt; die neue Fassung ist deutlich kritischer. Kernargument: Ohne menschlichen Vergleich ist nicht erkennbar, welche Schätzung falsch ist.
- Interessenlage
- Zwei Autoren bei Microsoft (Anbieter von KI-Modellen); Förderung durch HBS.
- Quelle
- https://www.hbs.edu/ris/Publication%20Files/23-062_b8fbedcd-ade4-49d6-8bb7-d216650ff3bd.pdf (frei zugänglich)
Im Podcast
- Folge 26 (erscheint demnächst)
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