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Was Online-Inhalte viral macht: Erregung schlägt ValenzWhat Makes Online Content Viral?
Positive Inhalte werden häufiger geteilt als negative, entscheidender ist aber die ausgelöste Erregung: Ehrfurcht, Wut und Angst fördern das Teilen, Traurigkeit bremst es. Laborexperimente stützen die Erregung als Ursache.
6,7MFK-Score von 10 · Ergebnis: bestätigt
Die Zahlen
| 6.956 | analysierte Artikel der New-York-Times-Startseite (Aug.–Nov. 2008) |
| +34 % | höhere Chance, auf die 'Most e-mailed'-Liste zu kommen, je Standardabweichung mehr Wut (Haupttext) |
| +30 % | dasselbe je Standardabweichung mehr Ehrfurcht (Haupttext) |
- Methode
- Inhaltsanalyse (automatisch und durch Kodierer) aller NYT-Artikel über drei Monate und Regression auf das Erscheinen in der Liste der meistgemailten Artikel, kontrolliert für Platzierung; dazu drei Laborexperimente.
- Datenbasis
- 6.956 Artikel, davon 2.566 manuell auf Emotionen kodiert; drei Experimente.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Ein Medium, ein Teilkanal (E-Mail) und das Jahr 2008 – nicht automatisch auf heutige Social-Media-Algorithmen übertragbar. Beobachtungsdaten; die Prozentwerte sind im Paper teils als Odds, teils als Wahrscheinlichkeit beschrieben.
- Interessenlage
- keine bekannt
- Quelle
- https://doi.org/10.1509/jmr.10.0353 (teilweise frei zugänglich)
Zitieren
bestätigtSocial & InfluencerKreation & Werbewirkung