Studiendatenbank · Laborexperiment
Economist-Abo: Der Köder, der das Kombi-Abo verkauftPredictably Irrational (Kap. 1: The Truth about Relativity – Economist-Abo-Beispiel)
Ein unattraktives Print-Abo zum gleichen Preis wie Print+Online ließ fast alle Befragten das teure Kombi-Abo wählen; ohne diesen Köder wählte die Mehrheit das günstige Online-Abo. Das Beispiel ist das bekannteste Bild des Decoy- bzw. Attraktionseffekts.
4,2MFK-Score von 10 · Ergebnis: gemischt
Die Zahlen
| 16 % / 0 % / 84 % | Wahl Online ($59) / Print ($125) / Print+Online ($125) mit Köder, je 100 MIT-Studierende |
| 68 % / 32 % | Wahl Online / Print+Online ohne Köder |
- Methode
- Hypothetische Wahlaufgabe mit Studierenden, zwei Bedingungen; im Buch berichtet, nicht begutachtet veröffentlicht.
- Datenbasis
- Je 100 MIT-Studierende pro Bedingung, eine Entscheidung, keine echten Käufe.
- Einschränkungen und häufige Fehlzitate
- Kleines, hypothetisches Laborszenario ohne Peer-Review; Frederick, Lee & Baskin (2014) finden den Attraktionseffekt außerhalb rein numerischer Darstellungen meist nicht. Ariely steht zudem wegen Datenproblemen in anderen Studien (u. a. zurückgezogenes PNAS-Paper 2012) in der Kritik.
- Interessenlage
- Sachbuch des Autors; keine Finanzierung durch Betroffene bekannt
- Quelle
- https://www.harpercollins.com/products/predictably-irrational-revised-and-expanded-edition-dr-dan-ariely (kostenpflichtig)
Zitieren
gemischtPreis & Promotion